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Die Gedanken eines "Verwirrten"

Yuu's Blog

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   11.11.11 06:31
    du schreibst recht inter






Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen... Moment, Sahne ist nicht braun... SCH****!

Wenn man schon genug Probleme hat und feststellt, dass man das was man nicht verlieren möchte sicherlich durch eigenes Verschulden verlieren wird, dann kommt noch der Beinahe-Verlust anderer wertvoller Menschen hinzu, ich meine was denkt sich das Leben dabei?
"Wie dir geht es nicht gut? Ich zeig dir was richtig besch***en ist!"
Wohl so etwas...

Die Ungewissheit zerrt jedoch am meisten, vorallem dadurch wird die Frage aufgeworfen: "Wie lange haben solche Menschen noch? Diesmal hätte es das schon gewesen sein können, also wann ist es soweit, es ist leider nicht mehr so unwahrscheinlich..."
Alles ist vergänglich, das wird einem wieder bewusst... und man hasst es, dass man auf der Straße des Lebens noch immer eine Reifenpanne hat und niemand anhält, der auch selbst effektiv helfen kann... auch wenn es viele versuchen.

Nur nach einiger Zeit wird man auch sich für diese freundlichen Ahalter zur Last und belastet sie so lange bis sie weiterfahren, denn sie haben keine Panne...
Wie weit tiefer geht es wohl noch?
Und warum kann ich nicht einfach weiter, warum kann sich nichts gutes ereignen, was einen weiterbringt?
Wieso... wieso sieht man nicht einmal den kleinsten Hoffnungsschimmer?

21.11.11 20:11


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Hätte ich kein Unglück, hätte ich wohl gar kein Glück...

Warum ist das Worst-Case-Szenario immer das wahrscheinlichste?
Klar, es hat zwar den Vorteil, das man nicht so niedergeschlagen ist, dass man sich umbringen will oder so etwas, wenn man stets damit rechnet, allerdings kann man auch nicht behaupten großartig Freude zu empfinden.

Die Bestätigung, dass man Recht hat, wenn es um den eigenen Nachteil geht ist halt eben nicht sehr aufmunternd.
Ich kann mich nicht darüber beschweren, dass meine Eltern mich menschenunwürdig behandelt hätten und ich in Arbeitswelt noch immer das kleine stigmatisierte Opfer der anderen wäre, allerdings läuft es auch nicht gut, es läuft bloß.
Ich halte durch weil ich es kann, weil der Schmerz zu ertragen ist und es anderen wesentlich schlimmer geht.
Auch wenn ich behaupten kann, dass es jetzt seit 3 Jahren nicht mehr so schlecht läuft wie es die restlichen 16 Jahre war, kann es nicht einmal gut laufen?
Warum wiedefährt mir kein bedeutendes Glück, sondern nur Dinge wie eine leichte Frage in der Klausur oder 10 Cent auf dem Boden?
Über solch bedeutungslose Kleinigkeiten kann man sich nicht wirklich freuen, wenn man immerzu nur eines denkt... beziehungsweise an eine Person.
Wenn man einfach nur möchte, dass eine andere Person glücklich ist, ihre Probleme los wird und mit einer nicht strahlenden Vergangenheit abschließen kann, kann man noch an sein eigenes Glück denken oder für dieses kämpfen?
Wenn dies der Herzenswunsch eines Menschen ist, wird er dann auch endlich glücklich, falls die andere Person ihre Sorgen und Ängste los wird?
Ist somit das eigene Glück gezwungnermaßen davon abhängig?
Sollte das einen nicht deprimieren wenn die Lage so ist und man einfach nicht aufhören kann an einen Menschen zu denken?
Sollte man nicht dabei in erster Linie an die Sorgen die man hat denken und zu tiefst deprimiert sein, statt bei Erinnerungen, die andere als banal einstufen würden einfach lächeln zu müssen?
Auch wenn man nicht die Sorgen aus dem Bewusstsein verbannen kann und es scheinbar nicht zum eigenen Vorteil, zur Erfüllung des eigenen Traumes weiter geht, dann dabei zu lächeln?
Glücklich zu sein ohne Glück zu haben, nur durch die Gedanken an eine Person?
Neben diesen zwar zahlreichen Momenten muss man trotzdem auch an die Unfähigkeit denken sogar geliebten Menschen helfen zu können...
Tja, permanent an solche Menschen denken zu müssen ist wahrlich bitter-süß, es schenkt einem zeitgleich Kraft und Verzweiflung... aber hier kommt die Pointe: Es fühlt sich keinesfalls falsch an, an sie denken zu müssen... oder bei mir stimmt halt etwas nicht.
Auch wenn es für einen Agnostiker untypisch ist, stellt man sich hier die ab und zu die Frage: "Will irgendweine höhere Macht mich bloß verschaukeln und lässt mich hoffen, obwohl es nicht das ist, was wahrscheinlich eintrifft, dass ich einmal ihr und somit auch mir helfen kann?"
Wie weit kommt es wenn ein Agnostiker sich die Frage nach göttlicher Bestrafung stellt?

Sollte ich mich am besten wieder von allem isolieren, nur damit ich keinerlei Enttäuschung mehr erleben kann?
Es würde ja kaum einen Unterschied machen, da es sowieso nicht "gut läuft".
Die Frage ist nur, kann ich es tragen, mein Umfeld zu enttäuschen, dadurch dass ich aufgebe... dadurch dass ich mich aufgebe?
Vorallem, würde ich mich wohl dabei selbst verraten und dabei ist fragwürdig, ob ich nicht sogar das was ich erhalten wollte, wem ich helfen wollte, durch meine fehlende Stärke durchzuhalten, noch stärker verletzen würde, als wenn ich einfach nur weiter mittreibe auf dem Fluss, der sich "Leben" nennt?
Aber von diesen Fragen geplagt zu werden scheint auch nur ein Bestandteil dieses Flusses zu sein, tja, c'est la vie.
Man sollte sich wohl auf diesem Fluss zwischen 2 wichtigen Dingen entscheiden können, nämlich entweder eiskalter und rationaler Berechnung, die einen zwar vor großen Schmerzen teils bewahrt, oder sollte man sich doch verletzlich machen und nur aktiv hoffen, denn was ist schöner als wenn eine kleine Hoffnung, an die man rational nicht glauben kann, sich doch noch erfüllt?

Wenn es so kommt wie ich denke, hat sich diese Frage am 30. November erledigt, spätestens am 1. Dezember... ja ich veröffentliche meine Einschätzung teilweise um zu überprüfen, ob das Worst-Case-Szenario eintrifft, oder ob es nur ein Bad-Case wird...
Worst-Case wäre wenn diese Frage in der Zeit vom 23. bis zum 28. November sich erübrigt...
Man wird sehen was Fortuna mit sich bringt, oder wie lieb uns eine höhere Macht haben könnte...


Und spätestens hier sieht man auch schon, dass das hoffen für "emotional-verstümmelte" Menschen mit Vertrauensproblemen schwer fällt.
Es fällt ebenso schwer einfach mitzuteilen was man denkt und was man fühlt, oder an wen man denkt.
Man hat Angst allein durch diese "Geständnisse" etwas zu zerstören, auch wenn es eventuell den betreffenden vielleicht sogar gut tun würde, zu wissen wie jemand zu ihnen steht, was er von ihnen hält.
Dies allerdings wird von einer lähmenden Angst und dem Gedanken "Es würde doch sowieso nichts zum postiven hin daran ändern..." gehindert.
Vielleicht verliert man gerade durch die Angst jemanden zu verlieren diese Person... mais c'est la vie...

16.11.11 15:56


Wenn es scheinbar einfach nichts weiter geht...

Wenn es scheint, dass die einzige Option die man noch hat im Leben "Abwarten" heißt, nährt man sich nicht langsam dem Rande der Verzweiflung?
Oder hat man diesen schon überschritten wenn man anfängt seine Gedanken in einem Blog niederzuschreiben?
Vielleicht ist es auch nur das Eingeständnis von Hilflosigkeit und Verzweiflung... gepaart mit dem Willen dort weiter zu machen, wo es scheinbar nicht wirklich weitergehen kann.

Hier könnte ich nun Dinge von meinem Leben erzählen, die vollkommen belanglos sind, wenn man nicht verstehen will was hinter der Bühne voranging, und daher schildere ich auch vorerst nichts davon.

Es ist schon traurig wenn man den Niedergang anderer sieht und sich frägt: "Fehlt es an Mut etwas zu ändern? An was könnte es sonst noch fehlen? Kann ich wirklich nicht helfen? Auch wenn ich nicht aktiv helfen kann, hilft es wenigstens, dass ich versuche zu unterstützen, oder macht es das in Wirklichkeit nur komplizierter?"
Allerdings, wer kann schon eine dieser Fragen beantworten, wenn die Person selbst scheinbar keine klare Antwort geben kann.
Man kann zwar seine Meinung dazu äußern, wie man der eigenen Meinung nach es besser machen könnte, jedoch ist es Anmaßung wenn man so indirekt einem Menschen versucht seinen Weg vorzudiktieren.
Daher behält man seine Meinung lieber größenteils für sich, da sie es auch nicht besser machen würde, sondern eher den Draht zum anderen dadurch gefährdet.
Da scheinen die einzigen beiden Optionen zu sein, weiterhin die Stütze zu sein, das was gebraucht wird, oder das Helfen aufgeben... damit jemanden zu verletzen und sich selbst noch mehr...

Also bleiben wir doch die Stütze und hoffen...
Die Hoffnung stirbt zu letzt und Wunder können doch immer wieder passieren, vorallem nach fast 19 Jahren wärs doch mal Zeit für eines, vorallem wenn man selbst daraus keinen direkten Vorteil hat... oder rein eigennützig denken würde.

 Und da ich nun hier meine Gedanken ausgeschüttet habe... halte ich mich selbst für erbärmlicher als sonst, aber was soll's?
Es gibt ja sowieso nur wenige Meinungen die zählen...

Fazit: Wenn Komödie und Tragödie 2 Seiten der gleichen Münze sind, werfen wir unsere Münze echt beschissen...

11.11.11 00:02





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